Ein Tag als Schadenexperte in Operations bei Adam Riese

Chatbot aufsetzen, neue Prozesse gestalten, bestehende optimieren, Anwender im System schulen und Dienstleister auswählen: Tobi ist Schadenexperte im Bereich Operations bei Adam Riese. Was er da genau macht? Das erfährst Du in diesem Beitrag.

Wenn Du morgens ins Büro kommst, ist Dein erstes Ziel…

Sofern ich nicht schon mit passenden Beats empfangen werde: Erstmal den TV einschalten und eine unserer Playlists abspielen.

Mann geht einen Gang entlang
Ein Mann steht vor einem Bildschirm und spricht mit einem anderen Mann

Und was für Musik läuft bei euch so?

Gerade hören wir ziemlich oft „chillige Bässe“, sonst gerne auch unsere eigene 80er Playlist. Wenn wir die Songs irgendwann auswendig kennen und besondere Gesangstalente im Büro ganz textsicher mit Solos loslegen, ist es an der Zeit für Abwechslung. Dann erstellen wir einfach eine neue Playlist, die wir mit neuen Titeln, die uns gefallen, vollpacken.

Wie startet Dein Arbeitstag bei Adam Riese?

Wenn ich nicht schon daheim oder unterwegs einen Snack gegessen habe, mache ich mir ein Müsli. Anschließend bzw. währenddessen starte ich meist ganz klassisch mit dem Checken meiner Mails und der Termine, die sich so über den Tag hinweg verteilen.

Was wartet also heute auf Dich?

Erstmal checke ich den Status der Chatbot-Aufgaben – das ist gerade eins der größeren Themen, die ich vorantreibe. Die technische Integration steht bald an und wir haben noch einige offene Baustellen. Da stehe ich in engem Austausch mit der IT. Aber das dürfte hoffentlich bald alles durch die Tür sein 😊 

Mann steht vor einem Bildschirm

Wir erkennen, was angegangen werden muss, priorisieren, setzen um und sehen sofort, welche Hebelwirkung wir erzeugt haben.

Tobi

Schadenexperte

Mann und Frau unterhalten sich im Büro
Mann arbeitet am PC, im Hintergrund sprechen ein Mann und eine Frau miteinander
Mann pinnt Fotos an Pinnwand

Und was tust Du, wenn Du Dich nicht gerade mit dem Chatbot beschäftigst?

Das ist ganz unterschiedlich! Taucht etwa ein unerwartetes Problem auf, mache ich mich mit dem Team an die Lösungsfindung. Wichtig ist, dass wir die Ursachen schnell identifizieren und den Fehler beheben. Im Team klappt das!

Sonst beschäftige ich mich hauptsächlich mit Prozessoptimierungen und Dingen, die bei der Einführung neuer Produkte zu berücksichtigen sind. Dazu gehört auch die Erstellung von Testfällen, um die Abläufe zu testen und Fehler vor dem Produktstart oder einem Update zu identifizieren und zu beseitigen. Wenn etwa Dokumente zur Anzeige im Kundenportal nicht erzeugt werden können, setze ich mich mit den Entwicklern und System-Experten unseres Bestandsführungssystems zusammen. Gemeinsam iterieren wir die Abläufe dann so lange, bis sie für unsere Kunden optimal sind.

Außerdem habe ich viel mit dem Thema Kundenfeedback zu tun – von der Einholung bis zur Umsetzung daraus resultierender Verbesserungsvorschläge: Wann und wie sollen Befragungen angestoßen und Maßnahmen umgesetzt werden und so weiter.

Themen rund um den Bereich Schaden liegen mir besonders am Herzen, das ist mein absolutes Steckenpferd und hat sich deswegen auch zu meinem Schwerpunkt entwickelt. Dazu gehört u.a. unsere Online-Schadenmeldung, die Auswahl geeigneter Dienstleister, die sowohl den Kunden als auch uns im Schadenfall unterstützen, und die Optimierung des Systems zur Bearbeitung von Schäden.  

Insgesamt gibt es viele Schnittstellenthemen, die ich betreue. Und wenn Boris (Anmerkung: Tobis Chef) mal im Urlaub ist, übernehme ich seine Vertretung.

„Wir wissen immer, was an der operativen Front vor sich geht und unsere Kunden bewegt.“

Hört sich nach vollgepackten Arbeitstagen an! Wie kannst Du Dich da am besten konzentrieren?

Für konzeptionelle Arbeiten verziehe ich mich am liebsten ins Home-Office oder suche mir ein ruhigeres Plätzchen irgendwo in unserem Stockwerk oder auch außerhalb des Bürogebäudes. So habe ich meine Ruhe und kann mich voll in ein Thema reinfuchsen. Ab und an nehme ich dazu dann auch die Musik mit – indem ich mir einfach meine Kopfhörer aufsetze. Das ist ganz tages- und situationsabhängig.

Um Stress abzubauen, hilft ein leckeres Mittagessen ohne Hektik oder hin und wieder auch der Gang zum prallgefüllten Süßigkeiten-Schrank 😊

12 Uhr und Zeit zum Mittagessen – was ist Dein Lieblings-Büromittagessen?

Wir kochen mittags häufig selbst! Das haben wir mittlerweile ziemlich professionell aufgezogen – bis auf meine eigenen Kochkünste. Für unsere IGM („Interessensgemeinschaft Mittagessen“) gibt es ein Planning für die Woche, also was es jeden Tag geben soll, wer was mitbringt, wer was zubereitet – für die IGM habe ich sogar ein eigenes PayPal-Konto angelegt, was die Beteiligung ohne Bargeld vereinfacht 😊. Als waschechter Schwabe esse ich am liebsten Spätzle mit viel Soße… ja, sie dürfen darin auch schwimmen. Wenn wir zum Zubereiten zu faul sind und uns Sushi liefern lassen, bin ich allerdings auch wunschlos glücklich.

Tasse mit Stiften steht auf einem Schreibtisch

Was schätzt Du am meisten an Deiner Arbeit im Operations-Team?

Am meisten gefällt mir, dass wir Ergebnisse ziemlich schnell sehen. Wir erkennen, was angegangen werden muss, priorisieren, setzen um und sehen sofort, welche Hebelwirkung wir erzeugt haben.

Bei Prozessthemen sieht man das besonders stark. Durch den regelmäßigen Austausch mit unseren Kollegen, die uns von einem anderen Standort aus unterstützen, und unserem eigenen Service-Team, wissen wir immer, was an der operativen Front vor sich geht und unsere Kunden bewegt. Man kann Dinge dadurch sofort anpacken – manchmal muss man dazu auch zwischen den Zeilen lesen – und das Kundenfeedback immer im Hinterkopf behalten.

Auf welches Projekt bist Du so richtig stolz?

Wirklich stolz bin ich auf unseren Kundenfeedbackprozess. Wir haben das von Grund auf aufgegleist und können jetzt wertvolle Ergebnisse daraus ziehen und Maßnahmen ableiten. Wenn das Chatbot-Thema durch ist und von unseren Kunden angenommen wird, werde ich vermutlich auch darauf richtig stolz sein.

Unabhängig von tatsächlichen Projekten war ich im Gründungsjahr 2017 nach Boris der erste Kopf an der Kundenfront mit Erfahrung im operativen Betrieb. Daraus resultiert, dass ich oft der erste Ansprechpartner bin, was Hilfestellungen und Arbeitsunterstützung für andere Kollegen betrifft. Es ist cool zu sehen, wie weit wir seither gekommen sind und wie schnell das Team und die Firma wachsen!

Mann telefoniert via Headset

Was tust Du als letztes, bevor Du Deinen Feierabend genießt?

Wenn ich der letzte im Büro bin: Licht aus, TV aus, Fenster zu, Navi an und dann ab nach unten in die Tiefgarage. Ich kenne natürlich meinen Heimweg, checke aber dennoch den Verkehr, um eventuell eine schnellere Route einzuschlagen. Auch hier: Prozessoptimierer durch und durch 😉 

Und wie sieht Dein Feierabend aus?

Wegen meines Studiums bin ich die nächsten 2 Jahre, was die Freizeit betrifft, etwas eingeschränkt. Donnerstags und freitags ist abends nach der Arbeit noch Vorlesung angesagt, am Samstag sogar den ganzen Tag. Nach meinem Bachelor in Wirtschaftspsychologie habe ich mir freiwillig einen weiteren Studiengang angetan. Derzeit studiere ich im Master Business Consulting und Digital Management, was sowohl meinen Job als auch meine privaten Interessen perfekt ergänzt.

Und wenn ich mal wirklich Freizeit habe, verbringe ich diese gerne mit Freunden, Sport und gutem Essen. Netflix-Serien ziehen mich auch regelmäßig in ihren Bann. Zum Ausgleich spiele ich 1-2 Mal die Woche Squash, gehe ab und zu ins Fitness und ich bin bei gutem Wetter auch viel mit meinem neuen Fahrrad unterwegs – welches übrigens Versicherungsschutz bei Adam Riese genießt. Und nein: Meinen eigenen Schaden mit dem Rad würde ich natürlich nicht selbst bearbeiten und mir auszahlen… 😊

Du willst im Operations-Team mit anpacken? 

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